Dozenten

 

KS Prof. Roland Schubert - Gesang

SchubertDer Bassist Roland Schubert stammt aus Gentha bei Lutherstadt Wittenberg.

Schon frühzeitig erhielt er Unterricht in den Fächern Flöte und Klavier. Mit diesen Vorkenntnissen besuchte er von 1979 – 1983 die Musikschule „Johann Sebastian Bach“ – Leipzig, wo er seinen ersten Gesangsunterricht erhielt. Nach dem Abitur studierte er von 1983-1989 Gesang an der Hochschule für Musik „Felix-Mendelssohn-Bartholdy“- Leipzig  in der Meisterklasse von Prof. Hermann Christian Polster, wo er auch als Assistent tätig war, seit 1993 Unterricht bei Prof. Walter Berry in Wien.
Nach seinem erfolgreichen Studienabschluß  wurde Roland Schubert an das Opernhaus Leipzig engagiert, an dem er mit Partien wie Leporello, Papageno, Rocco, Bartolo und in verschiedenen Uraufführungen erste Erfolge feierte.
Seit 1991 ist Roland Schubert durch einen Zweitvertrag auch an die Staatsoper Wien gebunden. Seit Beginn der Spielzeit 2000/2001 hat er ein Engagement an der Deutschen Oper Berlin.

Operngastspiele führten den Künstler an die Semperoper Dresden, die Hamburgische Staatsoper, das Opernhaus Halle, die Staatsoper München, Opera de Rouen, die Volksoper Wien, die Mailänder Scala, die Staatsoper Berlin, Opernhaus Chemnitz und die Oper Seoul.

Neben seiner Laufbahn als Opernsänger hat sich Roland Schubert auch einen Namen als Konzertsänger gemacht. Zu den Orchestern, die ihn zur Zusammenarbeit eingeladen haben, zählen die Wiener Philharmoniker, die Wiener Symphoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, das MDR-Sinfonieorchester, das Bachorchester Leipzig, die Sächsische Staatskapelle, das Bayerische Rundfunkorchester München und das Orchestra dell` Accademia Santa Cecilia Rom, unter Dirigenten wie Carlo Maria Giulini, Riccardo Muti, Zubin Mehta, Horst Stein, Lord Yehudi Menuhin, Mstislaw Rostropowitsch, Fabio Luisi, Christian Thielemann, Michel Plasson und Kent Nagano.

Im Jahre 2001 wurde ihm der Ehrentitel “Kammersänger” verliehen.
Roland Schubert wirkte bei verschiedenen Rundfunk- und  Fernsehaufnahmen mit, so übernahm er beim Mozart – da Ponte Zyklus, den der Mitteldeutsche Rundfunk produzierte, die Partien Masetto, Bartolo und Don Alfonso.
Zahlreiche CD-Einspielungen sind in den letzten Jahren mit ihm erschienen. Roland  Schubert hat bereits über 100 Partien gesungen und mit vielen  bedeutenden Regisseuren zusammengearbeitet, u.a. Ruth Berghaus, Christine  Mielitz, Alfred Kirchner, David Pountney, Volker Schlöndorf, Christoph Loy  u.v.a..

Im Jahre 2004 wurde er zum ordentlichen Professor für Gesang an die Hochschule für Musik und Theater Leipzig berufen.
Er gab zahlreiche Meisterkurse in Deutschland, der Schweiz und in Italien. Studenten seiner Gesangsklasse sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und erhielten Engagements an verschiedenen  Theatern, u.a. Deutsche Oper Berlin, Staatsoper Berlin, Staatsoper Wien, Oper Leipzig, MDR Rundfunkchor, Theater Bremen, Gera/Altenburg, Luzern, Semperoper Dresden.

Prof. Caroline Stein - Gesang

Caroline Stein wurde in Königstein/Taunus geboren und studierte Gesang bei Prof. Claudio Nicolai an der Kölner Musikhochschule. Erste Engagements führten die lyrische Koloratursopranistin an das Mainfranken-Theater Würzburg und das Hessische Staatstheater Wiesbaden, dann an die Niedersächsische Staatsoper Hannover, deren Ensemble sie von 1991-1999 angehörte.

Sie sang die großen Partien ihre Fachs, darunter Königin der Nacht in Die Zauberflöte, Zerbinetta in Ariadne auf Naxos, Susanna in Le nozze di Figaro und Konstanze in Die Entführung aus dem Serail. Für ihre herausragende Interpretation der Venus/Gepopo in Ligetis Le Grand Macabre wurde sie von der Zeitschrift Opernwelt zur Sängerin des Jahres nominiert und gastierte mit dieser Rolle u.a. beim BBC Symphony Orchestra in London und der San Francisco Opera .

An der Staatsoper Berlin war sie für Neuproduktionen unter der musikalischen Leitung von Michael Boder und Philippe Jordan verpflichtet, weitere Gastproduktionen führten sie an das Theatre de la Monnaie in Brüssel, die Semperoper Dresden, das Royal Opera House Covent Garden, die Opéra National de Paris und an das Teatro Real Madrid.

Bei den Bayreuther Festspielen debütierte Caroline Stein 1999 als Blumenmädchen in Parsifal unter dem Dirigat von Giuseppe Sinopoli und sang diese Partie in den Folgejahren unter Christoph Eschenbach und Christian Thielemann.2002 bis 2004 war sie in Jürgen Flimms Ring-Inszenierung als Woglinde in Rheingold und Götterdämmerung unter dem Dirigat von Adam Fischer zu erleben.

An der Opera Bastille sang sie diese Partie in Günter Krämers Neuinszenierung von Wagners Ring unter der Leitung von Philippe Jordan.

Als Konzert- und Oratoriensängerin verfügt Caroline Stein über ein großes Repertoire. Sie sang u.a. mit der Akademie für Alte Musik Berlin die Bellezza in Händels Il trionfo del tempo e del disinganno, unter der musikalischen Leitung von Peter Eötvös war sie mit Zimmermanns Requiem und mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle in Aufführungen von Ligetis Mysteries of the Macabre bei den Salzburger Festspielen und dem Lucerne Festival zu hören. Mit der renommierten Pianistin Karola Theill gestaltet Caroline Stein Liederabende mit wechselnden Programmen. Für den WDR entstanden zahlreiche Operetten-Einspielungen mit Werken von Jacques Offenbach und Oscar Straus, mit dem RIAS Kammerchor spielte Caroline Stein eine CD mit Werken von Ernst Krenek ein.

Caroline Stein arbeitete mit renommierten Dirigenten, darunter Michael Boder, Marcus Creed, Sir Colin Davis, Christoph Eschenbach, Peter Eötvös, Hartmut Haenchen, Philippe Jordan, Jonathan Nott, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen, Giuseppe Sinopoli, Markus Stenz und Christian Thielemann.

Mit Claudio Abbado verband sie eine intensive Zusammenarbeit. Unter seiner Leitung war sie mit den Berliner Philharmonikern als Blumenmädchen in Berlin, Salzburg und Edinburgh zu erleben, sang das Gretchen in Schumanns Szenen aus Goethes Faust bei den Osterfestspielen Salzburg und unternahm eine Europatournée als 1. Dame in Die Zauberflöte mit dem Mahler Chamber Orchestra. Eine CD-Aufnahme dieser Produktion ist bei der Deutschen Grammophon erschienen.

Seit 2007 arbeitete Caroline Stein intensiv mit der Choreographin und Regisseurin Sasha Waltz zusammen, deren Inszenierung von Pascal Dusapins Oper Medeamaterial in Berlin, sowie beim Hollandfestival, dem Melbourne International Festival, am Pariser Théâtre des Champs-Elysées, dem Théâtre de la Monnaie in Brüssel und am Théâtre du Capitole in Toulouse gezeigt wurde.

Von 2012-2014 war Caroline Stein Professorin an der Musikhochschule Lübeck.

 

Prof. Brigitte Wohlfarth - Gesang

Brigitte Wohlfarth studierte Gesang in Würzburg, war Stipendiatin des „Richard-Wagner-Verbandes“, der „Leni-Geissler-Stiftung“ und erhielt das Bayerische Staatsstipendium. Ihre Karriere konzentrierte sich zunächst auf das Konzert- und Liedfach:
Rheingaufestival, Weilburger Schloßkonzerte, Internationale Musiktage Bad Urach, Mozartfest Würzburg, Festival der Mitte Europa, Mittelfest und die Bregenzer Festspiele waren einige ihrer Stationen.
Des weitern wurde die Sopranistin zu internationalen Tourneen, großen Orchester- und Liederabenden mit namhaften Dirigenten und Orchestern u. a nach Mailand, Rom (Auditorium Santa Cecilia), Bozen, Triest, München, Salzburg, Berlin, Biel, Bern, Leipzig, Belgrad, Ankara sowie nach Frankreich, Finnland (Sibeliushall),Norwegen, Singapur (New Esplanade Hall), Peking und Australien eingeladen.
Auch erste Rundfunk- und Plattenangebote folgten:
Louis Spohr „Faust“; Braunfels „Die Vögel“ (Nominierung für die 40. Grammy Awards); L.v. Beethoven “ 9.Symphony „ ; G. Fried „Das Tagebuch der Anne Frank“.
Mit dieser Mono-Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“ begann sie 1993 ihre Opernlaufbahn in Nürnberg, nach zuvor absolviertem Meisterkurs bei James King in München (Nationaltheater).
Als erfolgreiche Finalistin des Bertelsmann Wettbewerbs „Neue Stimmen“ wurde sie noch im selben Jahr als Desdemona (Otello / Rossini) an das Staatstheater Braunschweig engagiert, dem sie dann als festes Mitglied bis 1997 angehörte.
Weitere Verpflichtungen führten sie an die Bühnen in Stuttgart, Frankfurt a. M., Berlin, München (Erstaufführung – „Leonore“ L.v.Beethoven), London und Meiningen, wo sie als Sieglinde (Walküre) und als Gutrune (Götterdämmerung) in der “ Ring-Inszenierung“ von Christine Mielitz auf sich aufmerksam machte. Ebenso gastierte sie auch in Chemnitz, Lübeck, Trier, bei den Opernfestspielen Heidenheim und in Halle a.d.S.. Weitere Einladungen folgten an die Bühnen nach Bologna (Eröffnung der Arena del Sole), Castello di Montegridolfo, Udine (Eröffnung des Nuovo Teatros – Live-Übertragung Rai 1), Palermo (Teatro Massimo), Neapel (Teatro San Carlo), Festspiele Erl, Rom, Tiflis (Nationaloper) und dem Grand Theatre in Shanghai. Ihr Repertoire umfasst die großen Partien ihres Faches, angefangen von Mozarts Fiordiligi und 1. Dame über Puccinis Turandot, Verdis Aida und Leonora bis hin zu den Wagner-Partien Tannhäuser – Elisabeth, Elsa – Lohengrin, Brünhilde – Ring des Nibelungen und Isolde – Tristan und Isolde, Webers Agathe – Freischütz, Beethovens Fidelio – Leonore und den R. Strauss Partien Arabella, Salome, Ariadne, Diemut (Feuersnot) und Elektra. Brigitte Wohlfarth war von September 2010 bis August 2015 als Professorin für Hauptfach Gesang an der Hochschule der Künste (HKB) in Bern (Schweiz) tätig. Zum Herbstsemester 2015 folgte sie dem Ruf an die Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschule für Musik und Theater nach Leipzig. Seit 2017 ist sie zudem akkreditierte Professorin an der Kalaidos University of Switzerland.

Prof. Carola Guber - Gesang

Die Mezzosopranistin Carola Guber wurde in Braunschweig geboren. Sie absolvierte zunächst ein Studium zur Diplom-Instrumentallehrerin, bevor sie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ihr Gesangstudium bei Prof. Carol Richardson-Smith anschloß. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, wie z.B. des Sylvia-Geszty-Koloraturgesangswettbewerbes Luxembourg.

Von 1993-2001 gehörte sie dem Ensemble der Niedersächsischen Staatsoper Hannover an, wo sie sich Partien wie Hänsel/ Hänsel und Gretel, Siebel/Gounods Faust, Dorabella/ Cosi fan Tutte, Rosina/ Il Barbiere di Siviglia, Angelina/ La Cenerentola ( Nominierung als beste Nachwuchssängerin in Die Opernwelt), Elisabetta/ Maria Stuarda, Prinz Orlofsky/ Die Fledermaus, Cherubino/ Le Nozze di Figaro, Muse-Niklas/ Hoffmanns Erzählungen und Komponist/ Ariadne auf Naxos erarbeitete.

Von 2001-2004 war sie Ensemblemitglied an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach, wo sie ihr Repertoire u.a. um Carmen, Donna Elvira/ Don Giovanni, Jokasta/ Oedipus von Riehm, und Olga/ Eugen Onegin erweiterte. Von 2004 bis 2008 war sie Ensemblemitglied am Theater Erfurt. Hier sang sie u.a. Octavian/ Der Rosenkavalier, Fremde Fürstin/ Rusalka, Donna Elvira/ Don Giovanni, Kundry/ Parsifal und Venus/ Tannhäuser.

Zudem führten Opern- und Konzertengagements sie u.a. nach Köln, Kassel, Leipzig, Karlsruhe, Schwerin, Wiesbaden, Nürnberg, Dortmund, Düsseldorf, Weimar, Darmstadt, Bonn, Helsinki, Stuttgart, an die Alte Oper Frankfurt, nach Italien, Frankreich, Portugal, die Niederlande und in die USA, zu den Ludwigsburger Schloßfestspielen, dem Menuhin-Festival Gstaad, dem Rheingau Musikfestival, den Göttinger Händel Festspielen, den Brühler Schloßkonzerten und an die Accademia di Santa Cecilia in Rom. Von den Dirigenten, mit denen sie zusammenarbeitete seien John Eliot Gardiner, Pierre Boulez, Adam Fischer, Wolfgang Gönnenwein, Ruben Gazarian, Christoph Prick, Frans Brüggen und Andreas Spering genannt, sie arbeitete mit Regisseuren wie Philipp Himmelmann, Mario del Monaco, Gregor Horres, Thomas Krupa und Alexander Schulin zusammen.

Von 2004-2012 war Carola Guber regelmäßiger Gast bei den Bayreuther Festspielen, in zwei Inszenierungen als Blumenmädchen, zunächst  in der Regie von Christoph Schlingensief, musikalische Leitung Pierre Boulez und Adam Fischer, danach in der Regie von Stefan Herheim, musikalische Leitung Daniele Gatti und Philipp Jordan, sowie als Magdalene in "Die Meistersinger von Nürnberg" in der Inszenierung von Katharina Wagner unter der Leitung von Sebastian Weigle.
2013/ 2014  gastierte Carola Guber als Eboli in „Don Carlo“ und als Isabella in „L´Italiana in Algeri“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, 2013 und 2015 sang sie die Mutter in Hänsel und Gretel an der Komischen Oper Berlin.
Auf CD bzw. DVD sind mit ihr erschienen „ Die Zauberflöte" (2. Dame unter John Eliot Gardiner), Carl Reineke„ Kinderlieder", „Verdiana“ (Arrangement Andreas N.Tarkmann), „Die Meistersinger von Nürnberg", Bayreuther Festspiele 2008.
Von 2008 bis 2011 hatte sie einen Lehrauftrag an der Hochschule „Franz Liszt" in Weimar inne. 2010 erhielt sie eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig.

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Prof. Elvira Dreßen - Gesang

Mezzosopran, unterrichtet seit 1994 an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig Hauptfach Gesang.

Sie selbst studierte von 1974 bis 1980 in Leipzig bei Maria Croonen. Bereits während ihres Studiums sang sie am Leipziger Opernhaus unter anderem Annio in »Titus« und gastierte mit dieser Partie in Wiesbaden, Genua, Cardiff und Birmingham.

1981 wurde sie erste Preisträgerin des nationalen Opernsängerwettbewerbs Gera.

Nach einem Erstengagement am Nationaltheater Weimar gehörte sie von 1980 bis 1994 zum Solistenensemble der Deutschen Staatsoper Berlin.

Bis zum Jahre 2012 war sie als freiberufliche Opernsängerin an der Semperoper Dresden, sowie an den Opernhäusern Leipzig, Amsterdam, Augsburg, Potsdam, Chemnitz, Cottbus, Schwerin und Gera-Altenburg engagiert.

Zu ihren bedeutendsten Opernpartien gehören: Carmen, Dorabella, Cherubino, Hänsel, Olga, Magdalena, Octavian, Niklas, Silla (»Palestrina«) Suzuki, Charlotte, Frau Reich, Mere Marie (»Karmeliterinnen«).

Sie sang unter der musikalischen Leitung von Dirigenten wie Daniel Barenboim, Fabio Luisi, Horst Stein, Ottmar Suitner, Hartmut Hähnchen und Peter Schreier über 80 Opernpartien und arbeitete mit Regisseuren wie Harry Kupfer, Ruth Berghaus, Horst Bonnet und Joachim Herz.

1988 wirkte sie als Ramiro in einer Fernsehproduktion des ORF »Die Gärtnerin aus Liebe« mit.

Sie sang unter anderem in Rundfunkproduktionen von Radio Hilversum in Holland die Partie »Königin der Erdgeister« in »Hans Heiling« von Marschner, welche europaweit live übertragen wurde.

Im Operetten- und Musicalfach war Elvira Dreßen Prinz Orlofsky an der Staatsoper Berlin, Anita in West Side Story am Berliner Metropoltheater und Perichole an der Musikalischen Komödie Leipzig.

Im Musikclub des Berliner Konzerthauses hatte sie von 1989 bis 2004 mehrere eigene musikkabarettistische Soloprogramme, welche zum Teil auch vom TV übertragen wurden.

Eine enge Zusammenarbeit verband sie mit verschiedenen Komponisten der Neuen Musik.

Neben konzertanten Aufführungen und Rundfunkproduktionen im Bereich der Modernen Musik sang sie unter anderem am Weimarer Nationaltheater die Hauptpartien in »Das Chagrinleder« von Geissler und »Babettes grüner Schmetterling« von Hanell, an der Berliner Staatsoper die weibliche Hauptpartie in »Büchner« von Schenker und am Berliner Hebbeltheater Iphigenie in der gleichnamigen Oper von Hoyer/Stelzenbach.

Viel Beachtung fand sie als Cosima 2007 in der Uraufführung »Cosima« von S. Matthus im Theater in Gera. Regelmäßig war Elvira Dreßen Solistin bei Festivals der Neuen Musik im In- und Ausland. Ebenso regelmäßig sang sie Liederabende.

Im Jahr 2002 produzierte der Deutschlandfunk 21 Lieder von Hans Pfitzner mit ihr.

Konzertreisen mit Ensembles wie dem Orchester und Chor des MDR, dem Londoner Bachchor, mit Concerto Köln,dem Leipziger Gewandhausorchester, der Staatskapelle Berlin oder den Berliner Barocksolisten unter der Leitung von Dirigenten wie Gerd Albrecht, Max Pommer oder Matthias Foremny führten sie mehrfach nach Japan, China, Kroatien, Libanon, Israel, Russland, Österreich, Schweiz, Belgien, Italien und England. Zu ihrem umfangreichen Konzertrepertoire gehören die Werke Bachs und Mozarts ebenso wie zum Beispiel Verdis »Requiem«, Mahlers »Lied von der Erde« oder Rossinis »Stabat mater«.

Im Jahr 2012 übernahm Elvira Dreßen die Leitung aller Musikschulen in Nordsachsen, zusammengefasst unter Kreismusikschule »Heinrich Schütz« Nordsachsen.

Im gleichen Jahr wurde sie Stiftungsvorsitzende der Internationalen sächsischen Sängerakademie Torgau/Schloss Hartenfels.

KS Dagmar Schellenberger - Gesang

Dagmar Schellenberger erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik  „Carl Maria von Weber“ in Dresden. Sie gewann noch als Studentin den Internationalen Dvorak Gesangswettbewerb in Karlsbad, welcher gleichzeitig der Startpunkt für ihre internationale Karriere war.
 
Zu ihrem Karrierebeginn an der Komischen Oper Berlin wurde sie in Mozart Partien gefeiert. Sie sang die Pamina in der „Zauberflöte“, Susanna und Contessa in „Le nozze di Figaro“,Fiordiligi in „Cosi fan tutte“, Donna Anna und Donna Elvira im „Don Giovanni“. Für ihre Agathe im „Freischütz“, die sie auch an der Berliner Staatsoper und an der Oper in Frankfurt am Main gesungen hat, erhielt sie den Kritikerpreis der Berliner Zeitungen.

Neben ihrer beginnenden Karriere als Opernsängerin konnte man Dagmar Schellenberger immer wieder auch als Darstellerin in Operetten und Musicals erleben; so u. a. als Maria in "West Side Story" am Opernhaus Leipzig oder als Kate in "Kiss me Kate" an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Außerdem beweist sie ihre Liebe zu diesem Metier bis heute in Konzerten; ob in Konzerthäusern oder bei Open Air Events.
 
Ihr breit gefächertes Repertoire reicht von Monteverdis „Poppea“ (Opera Marseille), Händels Arianna im „Il Giustino“ (Gastspiele von Amsterdam bis Wien) bis zur Rosalinde in Johann Strauß`s „Fledermaus“ (u. a. Staatsoper Berlin und Hamburg, Opera Bastille, Paris und Santiago de Chile). In der Oper von Matthus „Farinelli“verkörperte Dagmar Schellenberger die Maria Strada in einer Welturaufführung, in der sie ein Rezensent der Opernwelt als Sängerin des Jahres 1998 bezeichnete. In einer weiteren Welturaufführung sang sie die Hildegard in Siegfried Wagners „Heiliger Linde“. Das Spektrum ihrer Gesangskunst zeigt sich vor allem auch in der Verkörperung der drei Frauen in „Les Contes des Hoffmann“, von der Presse überschwänglich als „tour de force“ gefeiert.
Seit Jahren wird Dagmar Schellenberger gesangstechnisch von KS Brigitte Eisenfeld betreut.
 
Gastspiele und Engagements führten Dagmar Schellenberger an die Deutsche Oper Berlin, die Staatsopern von Berlin, Hamburg, München, Dresden, an die Opernhäuser von Frankfurt a.M., Düsseldorf, Stuttgart, Zürich und Wien sowie nach Buenos Aires (Zauberflöte, Cosi fan tutte), New York (Orfeo ed Euridice, La Donna del Lago), Amsterdam (Arabella, Königin von Saba), Brüssel, Paris, Marseille, Strasbourg, Venedig, Nizza, Nancy, Toulouse, Lausanne, Monte Carlo, Rom, Mailand, Palermo, Genf, Turin, Cagliari, Valencia, Sevilla, Jerusalem, Nagoya und Tokio.
 
Zu ihrem  Repertoire gehören Elisabeth im „Tannhäuser“, Eva in den „Meistersingern“, Elsa im „Lohengrin“, die Strauss-Partien wie Marschallin im „Rosenkavalier“, Arabella in „Arabella" und die Gräfin in „Carpriccio“. Aber nicht nur im Opernfach ist sie zu Hause. Man kann Dagmar Schellenberger u.a. als Liedsängerin bewundern; dokumentiert auf zahlreichen CD-Einspielungen, als Oratorieninterpretin (Cleveland Orchestra, Matthäus Passion) sowie in Konzerten, wie mit dem Tokyo Symphonie Orchestra in Beethovens 9.Sinfonie, A. Berg Liedern oder R. Strauss „Vier letzten Liedern“. Des Weiteren gefiel sie in Schostakowitschs 14. Sinfonie im Gewandhaus Leipzig, Conzertgebouw Amsterdam oder in Dresden.
 
1993 schloss Dagmar Schellenberger einen Exklusivvertrag mit EMI-Classics und spielte „Deutsche Arien“ von Haendel bis Wagner, Mozart-Arien sowie internationale Wiegenlieder in sechs Sprachen ein. Ihre Discografie liest sich sehr beeindruckend. „Orfeo ed Euridice“ von Gluck, Humperdincks „Königskinder“ oder Eugen d ´Alberts „Tote Augen“ sind nur einige Beispiele ihres CD- Schaffens.
 
Mit Originalmitschnitten gibt es mehr als 30 CD Einspielungen mit Dagmar Schellenberger.
 
Dagmar Schellenberger hat unter anderen mit Hartmut Haenchen, Milan Horvath, Kurt Masur, Fabio Luisi, Franz Welser - Möst, Neville Marriner, Ralf Weikert, Leopold Hager, Rolf Reuter, Alain Lombard, Edo de Waart, Marek Jankowski, Michail Jurowski, Vladimir Jurowski, Ivor Bolton, Pierre Boulez, Kazushi Ono, Lawrence Renes, Christian Thielemann, Zubin Mehta, Riccardo Muti und Yuri Temirkanow gearbeitet.
 
Einen vorläufigen Höhepunkt ihrer Karriere erlebte Dagmar Schellenberger mit ihrem Debut an der Scala in Milano 2004, als Blanche in „Les Dialogues Des Carmelites“ unter Riccardo Muti, das bewundernde Anerkennung in der überregionalen italienischen Presse fand.
 
Im Februar 2005 erhielt Dagmar Schellenberger eine erneute Einladung an die Scala für die Lisa in Tschaikowskys „Pique Dame“ (Queen Of Spades) und beschloss diese mit gleich großem Erfolg.

Bereits im Jahre 2004 konnte Dagmar Schellenberger erstmalig bei den Seefestspielen in Mörbisch als Gräfin Mariza - einer ihrer favorisierten Operettenpartien - debütieren. Im Jahr darauf bekam sie eine Wiedereinladung als Lustige Witwe. Diese Partie verkörperte Dagmar Schellenberger viele Jahre auf zahlreichen Bühnen der Welt.

Dagmar Schellenberger sang weltweit über 20 Jahre die Rosalinde in Johann Strauß' "Fledermaus".

Von 2006-2009 gehörte sie zum festen Ensemble der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, wo sie Partien wie „Katja Kabanova“, Saffi in „Zigeunerbaron“, Eva in „Meistersinger“ u. a. verkörperte.
Im Herbst 2006 sang Dagmar Schellenberger die weibliche Hauptrolle in B. Langs „I hate Mozart“ am Theater an der Wien.
Die Marschallin im „Rosenkavalier“ singt sie weltweit, so auch im September 2007 in Hongkong unter Edo de Waart.

Ende 2008 debütierte Dagmar Schellenberger als Elisabeth in „Don Carlos“/Verdi an der Deutschen Oper am Rhein.
Nach wie vor konnte man sie in Mozartpartien wie Fiordiligi und Elvira erleben.
Mit großem Erfolg sang Dagmar Schellenberger die Titelpartie von Janaceks „Katja Kabanova“ an der Deutschen Oper am Rhein von 2007 bis 2009 und für die  Spielzeit 2009/2010 Ihr Debüt als Ariadne in „Ariadne auf Naxos“ von R.Strauss vor.


Seit ca. 10 Jahren widmet sich KS Dagmar Schellenbeger der pädagogischen Arbeit mit Sängern und Auszubildenden. Von 2006 bis 2012 band sie eine Gastprofessur an die UdK Berlin. Sie gab Meisterkurse und stellte ihre Kompetenz bei Gesangswettbewerben als Jurymitglied unter Beweis.

In einem strengen Auswahlverfahren hat sich Dagmar Schellenberger im Frühjahr 2011 gegen viele Konkurrenten durchgesetzt und ist seit Mai 2011 designierte Intendantin der Seefestspiele Mörbisch. Im Juni 2012 sang sie im Wiener Konzerthaus in Weinbergers Oper „Wallenstein“.
Seit September 2012 leitet sie das weltgrößte Operettenfestival - die "Seefestspiele Mörbisch". Interessante Produktionen sind zu erleben, eine Erweiterung des Repertoires auf großes klassisches Musical ist geplant,sowie Schaffung einer eigenen Spielstätte für das junge Publikum. Dagmar Schellenberger stand mehrfach selbst auf der 3600m² großen Bühne in Titelrollen wie Gräfin Mariza und Lustige Witwe und kann ihre über 30jährige Theater-Erfahrung  in ihr Wirken einbringen.
So sang sie beispielsweise über 20 Jahre die Rosalinde in Strauß' "Fledermaus", hat neben den großen Opernpartien auch immer wieder Abstecher zum Musical gemacht, ob als Maria in" West Side Story"" oder als Kate in "Kiss me Kate".
Ihr künstlerisches Schaffen war geprägt von den großen Operettenrollen wie Saffi im "Zigeunerbaron", "Lustige Witwe", "Csardasfürstin", Operetten von Offenbach, Künneke, Sullivan usw.
 
In ihrer ersten Saison als Intendantin der "Seefestspiele Mörbisch" feierte sie mit Millöckers "Der Bettelstudent" im Sommer 2013 einen großen Erfolg.       
 
Im Januar 2014 trat sie in Baden als Iduna in Paul Burkhards Operette „Das Feuerwerk“ auf:
 
                                                                                             (Der Neue Merker, Januar 2014)
   
In der Mörbischer Sommerproduktion mit Jerry Bocks Musical "Anatevka" vom 10. Juli bis 23. August 2014 sang sie die Golde.

Dagmar Schellenberger hatte 2013 mit Bettelstudent ihren sehr erfolgreichen Einstieg als Intendantin.

Im Jahr 2014 stand sie wieder mit auf der Bühne. An der Seite des sensationellen Tevje Gerhard Ernst sang und spielte sie die Golde . Diese allseits hochgelobte Produktion ANATEVKA brachte die Trendwende für die SFSM und restlos ausverkaufte Vorstellungen.

Neben  Verpflichtungen als Sängerin in Konzerten im Herbst 2014 in Japan und China, konnte man DS Anfang 2015 in Ihrem Debut als Mutter Oberin in der Salzburger Produktion von SOUND OF MUSIC erleben, womit sie auch im Herbst 2015 wieder auf der Bühne des Landestheaters Salzburg stehen wird.

Am 7.5.2015 singt DS im Galakonzert für und mit Toni Stricker im Kulturzentrum Eisenstadt.
 
Die Vorbereitungen für ihre 3.Saison als Intendantin laufen auf Hochtouren. In EINE NACHT IN VENEDIG von J.Strauß wird sie als Barbara zu erleben sein.

 

Prof. Berthold Schmid - Oratorienkurs

geboren in Ravensburg

Studien in an den Musikhochschulen in Stuttgart, München und Freiburg in den Fächern Schulmusik, Klavier und Gesang.

Seit 1981 ist er als freiberuflicher Sänger tätig, der sich neben dem klassischen Repertoire in Oper, Lied und Oratorium auch der Neuen Musik verpflichtet fühlt.

Tourneen u.a. in Europa, Japan, Korea, Israel und Südamerika sowie Gastspiele bei bedeutenden Festivals wie „Warschauer Herbst“, „Intern. Festival Bergen“, „Weltmusiktage“ „Festival Estival“ weisen ihn als renommierten Oper – und Oratoriensänger wie auch als engagierten Liedinterpreten aus. Zusammenarbeit mit bekannten Dirigenten wie Leopold Hager, Gerd Albrecht, Frieder Bernius, Christian Arming, S. Bächli, K.Wildner.

Sein Engagement für die Musik unserer Zeit wird deutlich in zahlreichen Uraufführungen von Werken, die z.T. in Zusammenarbeit mit den Komponisten entstanden sind und deren Widmungsträger er ist.

Rundfunk – und Schallplattenveröffentlichungen runden seine Tätigkeit ab.

Neben seiner Sänger- und Lehrtätigkeit tritt er immer wieder als Initiator und künstlerischer Leiter ungewöhnlicher Konzertprojekte an die Öffentlichkeit.

Von 1989 bis 2003 lehrte er als Professor an der Musikhochschule in Dortmund und seit dem Wintersemester 2003 an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig.

Von 2003 – 2010 war Berthold Schmid Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gesangspädagogen (BDG), der ihn im Jahre 2012 zu seinem Ehrenpräsidenten ernannte.

Prof. Alexander Schmalcz -Liedgestaltung

Schon frühzeitig in seiner Karriere trat Alexander Schmalcz mit Sängerlegenden wie Peter Schreier, Edita Gruberova, Grace Bumbry und Anna Tomowa-Sintow auf.
Zu den Sängern der heutigen Generation gehören vor allem Matthias Goerne, mit dem ihn eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, sowie Daniel Behle, Konstantin Wolff, Stephan Loges, Inessa Galante, Eva Mei, Rachel Frenkel und Chen Reiss.
Kammermusikpartner sind unter anderem Céline Moinet, Albrecht Mayer, Dimitri Ashkenazy und Tatjana Masurenko.
Neben Auftritten bei Musikfestivals wie den Salzburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Tanglewood Festival, dem Prager Frühling und den Schwetzinger Festspielen gastiert der gefragte Liedbegleiter in den großen Musikzentren Europas, Amerikas, Japans und Koreas. Konzerte führten ihn unter anderem in die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, die Staatsoper München, das Théâtre du Châtelet, das Amphithéâtre der Opera Bastille, das Concertgebouw Amsterdam, die Kölner Philharmonie, das Gewandhaus Leipzig, die Wigmore Hall London,  das Seoul Arts Center, die Tokyo Opera City Hall und die KIOI Hall, Tokyo.
Sein umfangreiches Repertoire ist dokumentiert durch zahlreiche CDs sowie Aufnahmen für Rundfunk- und Fernsehanstalten wie BR, SWR, BBC, ORF, NHK und den Niederländischen Rundfunk.
Im Auftrag Matthias Goernes instrumentierte Alexander Schmalcz Lieder von Franz Schubert. Diese Bearbeitungen sind inzwischen mehrfach erfolgreich aufgeführt worden, u.a. beim Mostly Mozart Festival in New York, im Musikverein in Wien (ORF Frühlingskonzert der Wiener Symphoniker) sowie in der Frauenkirche zu Dresden (Dresdner Kapellsolisten).
Erste musikalische Erfahrungen sowie seinen ersten Klavierunterricht erhielt Alexander Schmalcz als Mitglied des Dresdener Kreuzchores.
Er studierte an der Musikhochschule Dresden, wechselte für zwei Jahre an das Utrechter Conservatorium und vollendete seine Studien bei Iain Burnside und Graham Johnson an der Guildhall School of Music and Drama in London.

Alexander Schmalcz ist Professor an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und unterrichtet weltweit in Meisterkursen.

Hildegard Saretz - Alte Musik

Hildegard Saretz studierte Kirchenmusik an der Hochschule in Halle, anschließend Klavier und Korrepetition an der Leipziger Musikhochschule.
Die Auseinandersetzung mit Alter Musik führte sie 1994 zu der Entscheidung, ihre Ausbildung durch ein Zusatzstudium im Fach Cembalo bei Professor Nicolas Parle am selben Institut zu ergänzen. In Meisterkursen bei Jesper Christensen und Johann Sonnleitner vertiefte sie ihre Fähigkeiten in der Praxis des stilgetreuen Generalbassspieles.

Hildegard Saretz arbeitet freischaffend mit Ensembles wie der Chursächsischen Capelle, dem Chemnitzer Barockorchester und der Capella de la Torre zusammen. Als Leipziger CembaloDuo führt sie eine rege Konzerttätigkeit mit der Cembalistin Michaela Hasselt aus. Eine intensive Zusammenarbeit verbindet sie auch mit Bernhard Forck.

Als Jurorin ist sie beim Wettbewerb Jugend Musiziert (Alte Musik) eingesetzt. Ihr Interesse gilt auch der Musikpädagogik. Sie leitet einen Kinderchor und unterrichtet an der Musikschule Torgau.

Ilona Blumenthal-Petzold - Deutsche Sprache

geboren in Lauchhammer/Lausitz

nach Abitur zunächst Schauspielstudium an der Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig u.a. bei Erika Solbrig

Absolvierung eines Gesangsstudiums bei Christiane Kluge an der Hochschule für Musik und Theater »"Felix Mendelssohn-Bartholdy“« Leipzig, Abteilung Popularmusik,

sowie eines Postgradualstudiums Sprecherziehung am Institut für Sprechwissenschaft und Phonetik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg u.a. bei Prof. Dr. E.-M. Krech und Prof. E. Stock

1980 Beginn der Lehrtätigkeit Sprecherziehung in der FR Gesang/Musiktheater

von 1983 bis 1986 Leiterin der Außenstelle Magdeburg

Zusammenarbeit mit dem Regisseur Joachim Beese

seit 1991 Mitglied der DGSS

umfangreiche künstlerische Arbeit als Chanson- und Liedinterpretin, u.a. im Trio "„Corazon"“; literarisch-musikalische Programme wie: „"Berührungen"“ mit dem Komponisten Wolfgang Mader, Jazz-Lyrik mit dem Komponisten Frank Petzold, Tucholsky/Eisler-Programme mit dem Gitarristen Thomas Blumenthal

Lesungen wie: „"Maxi Wander - Auskunft und Offenbarung"“, innerhalb der deutschen Chopin-Gesellschaften u.a. „"Chopin in Wien"“; „"Hölderlin"“, Goethes „"West-östlicher Divan“"

Wettbewerbserfahrungen im In- und Ausland, Arbeit in den Medien



Meisterklasse (16.–18. Juli 2019):

KS Prof. Regina Werner-Dietrich - Gesang

Regina Werner-Dietrich, in einem musikalischen Umfeld aufgewachsen, welches ihr umfangreiches Tätigskeitfeld prägte, beendete 1973 ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ zu Leipzig. Bereits im Jahr zuvor wurde sie Preisträgerin des Internationalen J. S. Bach-Wettbewerbes.

Kurt Masur verpflichtete sie 1974 als Solistin des Leipziger Gewandhausorchesters. Damit begann eine umfangreiche Konzerttätigkeit im In-und Ausland (Europa, Japan, Korea). In dieser Zeit entstanden zahlreiche Rundfunk-,Fernseh-und Plattenaufnahmen. Von letzteren sind Gesamteinspielungen von Händels Oratorien „Der Messias“, „Semele“ und „Salomo“ sowie Haydns „Die Schöpfung“ besonders zu nennen.

Einen umfangreichen Anteil nahm die Tätigkeit als Bach-Interpretin im Zusammenwirken mit dem Leipziger Thomanerchor ein. Dies gilt für die Aufführung von Kantaten und Oratorien in Leipzig und im Ausland, besonders in Japan. Eine langjährige Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Barockmusik  bestand u.a. auch mit der Kammermusikvereinigung „Concentus Musicus Lipsiensis“ und dem Händel-Festspielorchester Halle/S.

Das große Liedrepertoire wurde in einer Vielzahl von Liederabenden geboten, insbesondere auch im Gewandhaus zu Leipzig.

Regina Werner war über viele Jahre durch Gastverträge mit den Opernhäusern Leipzig, Chemnitz, Halle/S., der Komischen Oper Berlin und der Staatsoper Dresden verbunden, u.a. in den Partien der Susanna in „Figaros Hochzeit“, der Gilda in „Rigoletto“, der Sophie in „Der Rosenkavalier“, der Marzelline in „Fidelio“, der Norina in „Don Pasquale“, der Königin der Nacht in „Die Zauberflöte“ und der Adele in „Die Fledermaus“.

Das Operetten-Metier komplettiert das umfangreiche Repertoire, dargeboten in vielen Rundfunk-und Fernsehveranstaltungen und Operettenkonzerten, (u.a. in der Kölner Philharmonie und zu den Offenbach-Festspielen in Bad Ems) sowie mit dem Orchester der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig und dem Salonorchester "Cappuccino".

Die umfangreichen Erfahrungen werden als Professorin an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater sowie in nationalen und internationalen Meisterkursen weitergegeben.

Des Weiteren war Regina Werner als Jurorin in verschiedenen Wettbewerben, u.a. im Bundeswettbewerb für Gesang integriert. Gegenwärtig sind 18 Studenten in ihrer Klasse an der Hochschule. Zusätzlich gibt sie dort jährlich einen stark frequentierten Operettenkurs.

Ihre Absolventen konnten in der überwiegenden Mehrzahl unmittelbar nach dem Studium, manche  noch während der Ausbildung solistisch an Opernhäusern und in Rundfunk-und Opernchören tätig werden, einige schlugen eine internationale Karriere ein. Zahlreiche Schüler wurden Preisträger bzw. Finalisten internationaler Wettbewerbe, u.a. des Competizione dell` Opera, des ARD-Wettbewerbes München und des BBC Cardiff Singers of the World. Im Berufsleben stehende Sänger suchen ihren Rat.